© Tierärztliches Kleintierzentrum Wahlstedt GmbH - Dr. Mathias Kuhn

Therapien für jedes Gelenk.

 

Kniegelenk:

Kreuzbandriss (KBR): Die häufigste Erkrankung ist der KBR, oft in Verbindung mit einem Meniskusschaden. Dieser muss chirurgisch versorgt werden. Mit unserem hauseigenen 16 Zeiler CT können per Arthrographie mit sehr hoher diagnostischer Sicherheit Meniskusschäden erkannt werden. Die TPLO ist nach derzeitigem Stand der Wissenschaft die Methode mit dem höchsten Therapieerfolg. Dr. Kuhn ist einer der wenigen Chirurgen Deutschlands, der einen Meniskus arthroskopisch (per„Schlüssellochtechnik“) versorgen kann. Ist die TPLO aus verschiedenen Gründen bei Ihrem Tier nicht durchführbar, stellt der Bandersatz mittels Tight Rope eine gute Alternative dar.

Ellenbogengelenk:

Der Sammelbegriff „Ellenbogendysplasie“ umfasst die Krankheiten fragmentierter Processus coronoideus (FPC / FCP), fragmentierter Processus anconeus (FPA) und Osteochondrosis dissecans (OCD). Es sind typische Erkrankungen des jungen Hundes, Symptome (wie „paddelnder Gang“) treten meistens im Alter von sechs Monaten bis vier Jahren auf. Lahmheiten sind teilweise nicht erkennbar, weil oft beide Ellenbogen betroffen sind.

Die Diagnose wird nach dem Röntgen und unserem sehr schnellen Computertomographen gestellt, der eine sekundenschnelle Bildgebung am sedierten Tier ermöglicht. Wird die ED nicht behandelt, werden die Gelenke irreversibel geschädigt. Nach der therapeutischen Arthroskopie stehen in unserem Haus weitere Behandlungsmöglichkeiten wie ACP -/ Stammzellentherapie zur Verfügung, um weitere degenerative Prozesse zu hemmen.

 

Schultergelenk:

Die Osteochondrosis dissecans (OCD) betrifft fast ausschließlich junge Hunde großer Rassen. Die Diagnose kann meistens schon mit unserem digitalen Röntgensystem gestellt werden, selten ist ein CT nötig. Die Therapie besteht aus einer Arthroskopie (Gelenksspiegelung per „Schlüssellochtechnik“).

Bleibt die OCD unbehandelt, kommt es zu irreparablen Gelenkschäden.

Zur Hemmung weiterer degenerativer Prozesse können nach der Arthroskopie noch ACP- und Stammzellentherapie zum Einsatz kommen.

Hüftgelenk:

Dank verschiedener Alternativen ist der Einsatz eines künstlichen Hüftgelenks nur sehr selten nötig. Die von Dr. Kuhn durchgeführten Therapien sind:

Physiotherapie, Schmerzmanagement, Gelenksinjektionen und Denervation.  

Denervation bedeutet, dass die schmerzleitenden Nerven um das Hüftgelenk durchtrennt werden, so dass der Hund wieder schmerzfrei laufen kann und Muskeln aufbaut, die das Hüftgelenk stabilisieren. Besonders geeignet ist diese Methode für ältere Hunde. Ein von Dr. Kuhn entwickeltes Verfahren ist die Laserdenervation. Minimalinvasiv wird hier mittels Laser ohne Schnitt die Denervation durchgeführt.